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Leitungswasser Tee alpine®

Nach der gelungenen Einführung von „Leitungswasser Tee“ im Sommer 2001 kann die Leitungswasser GmbH nun ihr neustes Produkt vorstellen!

Diese konsequente Weiterentwicklung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  1. Deutlich verbesserter Geschmack
  2. Mehr Frische durch flächendeckendes Angebot
  3. Bekömmlichere Liquiditätsstruktur zur schnelleren Leistungsumsetzung

Leitungswasser Tee alpine

Ein wissenschaftlicher Großversuch in der zweiten Augusthälfte des Jahres 2001 konnten unsere Laborentwicklungen bestätigen und tragen weiter zur Qualitätsverbesserung von Leitungswasser Tee alpine bei. Dank unserer europäischen Joint Venture Agenturen „Wässerli Schweiz“ und „L'eau France“ war es möglich, die Besonderheiten und Vorteile der nun verfügbaren Hochgebirgsvariante „alpine“ in der Praxis zu erproben.

Rahmenbedingungen für den Großversuch war eine 14-tägige Kombinationsfahrradtour durch die Schweiz als Etappenfahrt und die französischen Alpen (Savoyen) als Aneinanderreihung von Tagestouren. Die jeweiligen Art der Tour hatte selbstverständlich unterschiedlichste Auswirkungen auf die Verwendung von Leitungswasser Tee alpine. Grundsätzliche Voraussetzung beider Varianten ist jedoch ein dauerhaftes, stabiles Hochdrucksystem mit Tagestemperaturen von über 30 °C und eine ungetrübte Sonneneinstrahlung auf Mensch, Maschine und Trinkflaschen.

Um möglichst vergleichbare Testergebnisse zu erhalten, wurden täglich zwischen 43 und 143 Kilometer auf dem Fahrrad in den benannten Gebieten zurückgelegt. Wichtig war es, jeweils in der größt möglichen Wärme zu fahren, um die Eigenschaften von Leitungswasser Tee alpine deutlich beschreiben und dokumentieren zu können.

Im ersten Teil des Großversuchs wurden insbesondere die Auswirkungen einer mehrtägigen Etappenfahrt (mit 1 bis 4 Packtaschen am Fahrrad) mit jeweils wechselnden Unterkünften (und deren nächtlich-auditiven Besonderheiten) auf die Fahrer und deren Konsum und die Wirkung von Leitungswasser Tee alpine untersucht. Festzuhalten ist, dass der ständige Genuss von frischem Leitungswasser Tee alpine sich trotz der nächtlichen negativen Begleiterscheinungen und dem (noch) welligem Gelände sich positiv auf die Leistungsfähigkeit der Testkandidaten ausgeübt hat.

Somit konnte die Schweiz auf der Route Basel – Delémont – Nods (Übernachtung) – Bieler See – Avenches – Fribourg – Broc – Gruyères – Château d'Oex (3 Übernachtungen) – Col des Moses (1445 m üNN) – Aigle – Monthey – Morgins durchquert werden. Hier, wie später auch in Frankreich haben die Joint Venture Agenturen der Leitungswasser GmbH ein dichtes Netz von Wasserhähnen und Brunnen installiert. Dadurch wird die absolute Frische von Leitungswasser Tee alpine garantiert. Die Mitnahme einer zweiten Trinkflasche ist somit nicht unbedingt notwendig, sollte aber dennoch nicht unterbleiben, will man auf den ungetrübten "Tee-Genuss" nicht verzichten, denn die Sonneneinstrahlung binnen weniger Stunden in die Trinkflasche zaubert.

Zusammenhänge zwischen temporär auftauchendem Unwohlsein bei fast allen Testkandidaten (u. a. Magen-Darm-Problematik bzw. Halsschmerzen) und dem Genuss von Leitungswasser Tee alpine konnten nicht bewiesen werden. (In diesen Fällen hat sich jedoch der verstärkte Verzehr von üblichem Leitungswasser Pfefferminz- und Salbei-Tee® bestens bewährt, sodass die Leistungsfähigkeit der Testkandidaten schnell wieder hergestellt werden konnte.)

Im zweiten Teil des Großversuchs absolvierten die Testkandidaten verschiedene Tagestouren ohne nennenswertes Gepäck im französischen Teil der Alpen (Savoyen). Auf der letzten Etappe von Morzine wurde der Col de la Colombière (1618 m üNN) überquert, bevor die Testkandidaten schließlich ihren festen Standort in erreichten. Hier in Le Grand Bornand (der selbsternannten Hauptstadt der Kuh-Kunst) auf ca. 1000 m üNN wurde ein großzügiges Appartement mit über 100 m² Wohnfläche angemietet – auch aus den dortigen Wasserhähnen sprudelt der Grundstoff für wohlschmeckenden Leitungswasser Tee alpine.

Das Testgelände erstreckt sich in einem Radius von ca. 70 km rund um den Ort Le Grand Bornand und schließt folgende geographischen Besonderheiten ein:

  1. Lac d'Annecy (440 m üNN)
  2. Gorges d'Evèaux
  3. Die Orte Annecy, La Clusaz, Thônes, Le Reposoir, Mont Saxonnex, Flumet, Hauteluce und noch viele nette kleinerer Orte (die allesamt mindestens einen Brunnen mit frischen Leitungswasser bereithalten.)
  4. Die Cols (col franz. = Pass/-straße)
    1. Col de la Colombière (1618 m üNN)
    2. Col de Bluffy (897 m üNN)
    3. Col de la Forclaz (1150 m üNN)
    4. Col des Leschaux (900 m üNN)
    5. Col du Marais (843 m üNN)
    6. Col des Aravis (1486 m üNN)
    7. Col des Saisies (1650 m üNN)
    8. Col des Joly (1989 m üNN)

Um ein möglichst breites Spektrum an Erfahrungen zu sammeln, wurden diese Tagestouren alleine oder in der Gruppe bis maximal 6 Fahrern durchgeführt. Exemplarisch möchten wir an dieser Stelle die Tour vom 29. August 2001 über 5 Pässe näher beschreiben, um Ihnen als Kunden einen noch genaueren Eindruck über unsere Qualtiätstests zu geben.

5-Cols-Tour

Die folgende Abbildung zeigt das Höhenprofil der 5-Col-Tour, die die Testkandidaten Jan, Reinhard und Holger über den Col des Aravis, den Col des Saisies zum Col du Joly und wieder zurück zum Basislager führte:

Höhenprofil der 5-Col-Tour

Nach einem ausgiebigen Frühstück war um kurz nach 10:00 Uhr Abfahrt in Le Grand Bornand. Jeder Testkandidat hatte seine beiden Trinkflaschen mit ausreichend frischem Leitungswasser gefüllt sodass bereits kurz nach dem Ortsausgang die Anfahrt zum 1486 m hohen Col des Aravis angegangen werden konnte. Die Sonneneinstrahlung war schon am Vormittag so enorm, dass sich ohne weitere Schwierigkeiten der unverwechselbare Geschmack von Leitungswasser Tee alpine in den Trinkflaschen bildete. Nach einer knappen Stunde war die Passhöhe erreicht und der erste Blick auf das Mont Blanc Massiv (die Mutter allen europäischen Leitungswassers) wurde frei. Der Col wurde in der Vergangenheit zum touristischen Magneten mit aus-geprägtem Rummelplatzcharakter umfunktioniert, bietet jedoch keine Möglichkeiten Leitungswasser nachzufüllen – dies ist nach gut 13 km Anstieg aber auch noch nicht notwendig.

Nach weiteren 13 km zunächst steiler Abfahrt erreicht das Team den Ort Fumet und steuert zielsicher einen typischen Inner-Ort-Brunnen mit hohem Leitungsquerschnitt an. Das schnelle Austreten des Leitungswassers aus dem Brunnenrohr erlaubt ein rasches Befüllen der zum Teil schon leer gewordenen Trinkflaschen. So entstehen kaum Zeitverluste und über eine verkehrsarme, sonnenreiche Nebenstrecke wird der zweite Pass in Angriff genommen.

Am erneut 13 km langen Anstieg zum Col des Saisies (einem wahrhaft unschönen Skigebiet mit ausladender touristischer Bebauung) entfaltet der Leitungswasser Tee alpine seinen vollen Geschmack in der Mittagshitze und wird von den Fahrern in regelmäßigen Abständen und in kleinen Schlucken dem schwitzenden Körper zugeführt. Vergleichstests zwischen den beiden Trinkflaschen (bei allen Testrädern ist eine jeweils am Unterrohr, die andere am Sattelrohr befestigt) ergaben subjektiv deutlich wahrnehmbare Geschmacksvorteile von Leitungswasser Tee alpine aus der am Unterrohr befestigten Trinkflasche. Dieses Phänomen lässt sich unserer Meinung nach auf das Zusammentreffen folgender Faktoren begründen:

  1. Flacherer Haltewinkel am Unterrohr (zwischen 40° und 50°)
  2. Durchschnittliche Steigung in den Anstiegen von 6-8%
  3. Optimaler Sonneneinstrahlungswinkel im Hochgebirge

Auf der folgenden Abfahrt stand das effektive Ausnutzen der Straße und der Kurven im Vordergrund, von der Aufnahme von Leitungswasser Tee alpine wird in solchen Situationen abgeraten, da das Lenken und Bremsen bei Geschwindigkeiten bis über 70 km/h ausschließlich mit beiden Händen erfolgen sollte. Leider liegen der Leitungswasser GmbH keine aussagekräftigen Ergebnisse über potentielle Wech-selwirkungen von hohen Abfahrtsgeschwindigkeiten und der Temperatur (bzw. dem Geschmack) von Leitungswasser Tee alpine vor.

Bei Kilometer 50 war der Ort Hauteluce am Fuße des Col du Joly erreicht. Der dortige Brunnen zeichnete sich durch einen stark verminderten Wasserdurchfluss aus. Die Leitungswasseraufnahme der Testkandidaten wurde zudem durch ein Testpaar von „L'eau France“ verzögert, da diese große Mengen Leitungswasser zum Betanken ihres Wohnmobils von diesem Brunnen abzapften. (Bleibt die Frage offen, ob das Wohnmobil tatsächlich mit Leitungswasser angetrieben wird?)

Nach weiteren anstrengenden 15 Kilometern und einem Anstieg von 835 m über eine schmale, wenig befahrene Straße erreichte das Team im kurzen Abstand die Passhöhe am Col du Joly in einer Höhe von knapp 2000 m. Um die Geschmacksnerven der Testkandidaten wieder zu neutralisieren und sie auf die nachmittagliche Untersuchung vorzubereiten wurde im Höhenrestaurant ein Fremdprodukt der Firma Coca-Cola verzehrt. Der erhöhte Zuckeranteil von Coca-Cola rechtfertigt unserer Meinung nach jedoch nicht einen Flaschenpreis von 20 FF (~3,50 €). Salat und Käse sorgten für weiter Kraftreserven, denn schließlich lagen zwischen dem Ausblick zum Mont Blanc und der erlösenden Dusche noch 2 lange Anstiege auf die bereits am Mittag überquerten Cols. Temperaturen von gut über 30 °C (der gemessene Maximalwert zeigte sogar 42 °C in der Sonne an) sorgen für einen überaus hohen Verbrauch von Leitungswasser Tee alpine.

Wie auf dem Hinweg wurden bei der Rückfahrt wieder die bekannten Brunnen zur Leitungswasseraufnahme angesteuert, um die Testkandidaten mit dem notwendigem „Treibstoff“ zu versorgen. Die Optimalbedingungen für den Test wurden im Laufe des späten Nachmittags durch aufziehende Bewölkung leider etwas in Mitleidenschaft gezogen – Leitungswasser Tee alpine konnte seinen vollen Geschmack nicht mehr ganz zur Geltung bringen.

Nach über 7:45 Stunden Fahrzeit erreichte das Team kurz vor 20:00 Uhr wieder das Appartement in Le Grand Bornand. Insgesamt wurden 130 Kilometer Wegstrecke und 3460 Höhenmeter zurückgelegt. Bei der abschließenden Auswertung äußerten sich alle drei Testkandidaten unabhängig voneinander positiv über den Geschmack und die Bekömmlichkeit von Leitungswasser Tee alpine. Lediglich der geringe Leitungsquerschnitt des Brunnens in Hauteluce und die fehlende Sonneneinstrahlung während des letzten Anstiegs zum Col des Aravis trübten die positive Gesamtbilanz des Tages geringfügig.

Und nun laden wir Sie ein, noch ein paar Impressionen vom Leitungswasser Tee alpine auf unserer Bildergalerie zu genießen.

Ihre Leitungswasser GmbH
Holger Matthes (Dipl. Int. Wassertester) – 2001