Typographie
Im Bereich der Typographie und der formalen Ordnung gilt es einige Punkte zu beachten. Die moderne Textverarbeitung mit Word ermöglicht es in bezug auf die Gestaltung semiprofessionelle Möglichkeiten an, ein ansprechendes Dokument zu gestalten. Natürlich spielt der Inhalt der Arbeit die entscheidende Rolle, aber es gilt gleichzeitig das Motto: "Kleider machen Leute." Die Gestaltung soll dem Dokument nicht nur ein "gutes Aussehen" verleihen, sondern sie entscheidet auch darüber, ob der Leser den Überblick behält und ermüdungsfrei die Arbeit lesen kann.
Unter dem Begriff Markotypographie werden alle Aspekte zusammengefasst, die das Aussehen und die Gestaltung des gesamten Dokuments oder einer ganze Seite betreffen.
Format
DIN A 4 (21x29,4 cm), weiß, einseitig beschrieben, Hochformat, Leimbindung (macht jeder Copy-Shop).
Ränder / Satzspiegel
Zum Satzspiegel gehört grundsätzlich die zentralen, bedruckten Bereiche inklusive der Kopf- und Fußzeile. Die Marginalie gehört jedoch nicht mehr zum Satzspiegel. Grundsätzlich gilt links mehr als rechts; zusammen sollten die Ränder ungefähr 1/3 der Papierbreite ausmachen (d. h. insgesamt ca. 7 cm in der Breite). Oben und unten jeweils 2 bis 3 cm. Bei Diplomarbeiten sind diese Angaben eventuell größer zu wählen, die Prüfer eventuell genug Platz für eigene Notizen brauchen.
Absätze
Absätze dürfen weder zu kurz noch zu lang sein. Eine Textseite ohne Absatz wirkt für den Leser eher erschlagend. Alle inhaltlich eng zusammengehörenden Gedanken gehören in eine Absatz. Mehr nicht. Die einzelnen Absätze müssen deutlich voneinander zu unterscheiden sein. Dies erreicht man mit einer Leerzeile nach jedem Absatz. Eleganter ist jedoch ein fest definierter Abstand vor oder nach dem Absatz. Über das Menü Format >> Absatz >> Einzüge und Abstände >> Absatz vor/nach den Wert um die Schriftgröße (12 pt im Normalfall) erhöhen.
Seitennummerierung
Außer dem Deckblatt (und teilweise der eidesstattlichen Erklärung) müssen alle Seiten der Arbeit mit einer gedruckten Seitenzahl durchnummeriert werden. Oft unterscheidet man dabei zwischen:
Zur Verwendung von Seitenzahlen in Word >> siehe Seitenzahlen verwenden.
Unter dem Begriff Mikrotypographie werden alle Aspekte zusammengefasst, die Gestaltung der Schrift betreffen.
Schriftart und Schriftgröße
Lange Texte werden idealerweise in einer Serifenschrift geschrieben. Zu dieser Gruppe gehört Times New Roman, eine Standardschriftart aller Microsoft Betriebssysteme. Serifenschriften sind gekennzeichnet durch die geschwungenen oder rechteckigen Enden einiger Buchstaben. Die Leserlichkeit bei gedruckten Texten ist bei einer Serifenschrift besser als bei einer serifenlosen Schrift. Auf dem Bildschirm verhält es sich genau umgekehrt, hier sind serifenlose Schriften (z. B. Arial) besser lesbar.
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Beispiel Schriftarten |
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| Serifenschriften | Serifenlose Schriften |
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Times Courier New |
Arial Verdana |
Die Schriftgröße sollte grundsätzlich 12 pt betragen. Überschriften können etwas größer (jedoch nicht 20 pt oder mehr) sein, längere Zitate, Fußnotentext, Tabelleneinträge sollten etwas kleiner in 10 pt geschrieben werden.
Zeilenabstand
Grundsätzlich 1½-zeilig; längere Zitate einzeilig und eingerückt.
Zeilenausrichtung
Längere Fließtext sollte entweder linksbündig oder im Blocksatz ausgerichtet sein. Um jedoch größere Lücken zwischen den Worten zu vermeiden, sollte im Blocksatz unbedingt die Silbentrennung aktiviert sein (Extras >> Sprache >> Silbentrennung). Überschriften, Beschriftungen oder Verzeichnisse werden linksbündig, der Marginalientext rechtsbündig ausgerichtet.