Die Diplomarbeit | Was will eine Diplomarbeit eigentlich?

Warum ein Diplom-Reader?

Keine Panik vor der Diplomarbeit – dieser Diplom-Reader wird helfen, einen besseren Einstieg in die Diplomarbeit zu bekommen. Hier findet man Tipps & Tricks zum Wie, nicht zum Was! Der erste Schritt ist immer der schwerste, aber auch dann kommen immer wieder kritische Situationen. Zwei Dinge will ich erreichen. Zum einen zeichne ich in etwa den methodischen Weg nach, den ich selber in meiner Diplomarbeit von der ersten Idee an gegangen bin. Auf keinen Fall handelt es sich dabei um die einzig richtige Lösung, und vielleicht wird der ein oder andere mit diesem Vorgehen gar nicht zurecht kommen.

Der zweite Punkt ist der Computer. Die Textverarbeitung unter MS-Word 2000 bietet ungeahnte Möglichkeiten, das Erstellen von längeren Texten zu erleichtern. Auf die wichtigsten werde ich im Kapitel Textverarbeitungl hinweisen. Selbstverständlich gelten alle Tipps & Tricks dieses Readers auch für Haus- oder Projektarbeiten oder andere längere, strukturierte Texte. Wer schon mal an einer "kleinen" Arbeit geübt hat, hat es später viel viel leichter!

Noch ein paar Hinweise zu diesem Diplom-Reader: Der allgemeine Text ist in Arial (Schriftart) geschrieben. Beispiele, die das geschriebene erklären, stammen aus meiner eigenen Diplomarbeit und sind in Times New Roman geschrieben. Befehlsabfolgen werden kursiv und mit einem Pfeil (>>) dargestellt. Eine gesonderte Unterscheidung zwischen Menüs, Menüoptionen, Registerkarten, Auswahl- und Einstellungsoptionen sowie Befehlsschaltflächen [OK] treffe ich nicht. Datei >> Speichern unter... fordert den Nutzer beispielsweise auf, das aktuelle Dokument unter einem bestimmten Dateinamen zu speichern. Auf weitere Möglichkeiten (Dateityp, Speicherort) gehe ich nicht gesondert ein, wenn die Standardeinstellung verwendet werden kann.

Die Diplomarbeit

Was will eine Diplomarbeit eigentlich?

Jeder, der eine Diplomarbeit schreibt, muss sich darüber im klaren sein, dass die nächsten Monate mehr oder weniger einem Thema gehören. Eine große Gefahr liegt sicherlich darin, dass man sich ein Thema ausgesucht hat, das aus den verschiedensten Gründen überhaupt nicht durchführbar ist. Zuerst muss der Autor ein wirkliches Interesse an seinem Thema haben. Ansonsten schlägt die Anfangseuphorie nur zu schnell in negativen Stress um. Im Idealfall macht die Arbeit im Laufe der Zeit immer mehr Spaß!

Thema planen und abstimmen

So weit sind wir aber noch nicht. Zuerst sollte jeder sich (und seinen Prüfer) fragen, was er oder sie mit der Arbeit erreichen will. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich an:

Die Kombinationsmöglichkeiten sind gewaltig. Das Thema steht nicht nach 15 Minuten Überlegung auf dem Papier. Hin- und Herüberlegen, entscheiden und umentscheiden sind jetzt wichtige Schritte. Hilfreich kann an dieser Stelle ein großes Stück Papier (Stichwort Mind-Map) sein, das irgendwo an der Wand hängt. Hier werden erst mal alle Gedanken gesammelt und später kann Ordnung entstehen, indem erste Verknüpfungen hergestellt werden. Eine nicht allzu kleine Palette von Farbstiften ist überaus hilfreich.

Adressaten der Arbeit

Auch die Frage, für wen man die Arbeit schreibt, ist nicht ganz uninteressant. Sind es nur die beiden Prüfer und das Archiv, oder soll beispielsweise die Institution oder Firma, über die man schreibt, auch einen Nutzen daran haben? Beim Schreiben kommt der ein oder andere sicher an den Punkt, an dem er feststellt, dass die ganze Sache doch recht schwer zu lesen ist. Na gut! Im Normalfall ist eine Diplomarbeit ja auch kein publizistisches Werk wie etwa ein Zeitungsartikel. Auf alle Fälle sollte man diesbezüglich mit dem Prüfer Rücksprache halten. Folgendes Problem taucht auf: Will ich 'wissenschaftlich' schreiben, entstehen automatisch lange, verschachtelte Sätze. Gleichzeitig soll der Inhalt aber verständlich ausgedrückt werden. Die Kunst liegt darin, beide Ansprüche zu erfüllen.

Erste Informationsbeschaffung

Zum jetzigen Zeitpunkt fängt auch die Suche nach ersten Informationsquellen an. Gesucht wird eher allgemein, da sowieso noch nicht klar ist, was genau das Thema sein wird. Kreuz- und querlesen heißt das Gebot der Stunde. Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Fernsehberichte u.a. können auch hilfreich sein, um den bisherigen Überlegungen einen aktuellen Bezug zu geben. Wichtig ist schon zum Anfang, dass man spezifische Informationen genau festhält, die Berge an Infos rund um den Schreibtisch werden sehr schnell wachsen (vgl. Karteikarten).

     

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Holger Matthes © 1998 –