HoMa's World of Bricks ...
| InterCityNight | |
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Ein eher seltener zu bewundernder Zug auf deutschen Schienen ist der InterCityNight. Dieser Nachtzug besteht aus einem festen Verbund von flachen (Schlaf-)Wagen der Firma Talgo, die kurioserweise auf einachsigen Drehgestellen laufen. Dieser Herausforderung konnte ich mich nicht widersetzen und ich mich an einer Umsetzung aus LEGO® Steinen versucht - 8-wide, aber das versteht sich ja langsam von selbst! Zunächst habe ich die einzelnen Waggons mit festen Achsen ausgestattet, dann aber schnell festgestellt, dass der Zug so nicht durch die Kurven kommt. Also mussten sie drehbar gelagert werden. Dies widerspricht aber dem Konstruktionsprinzip von Rad und Schiene: Nur eine drehbar gelagerte Achse stellt sich auf den Schienen quer und entgleist. Ob es dennoch funktionieren kann wusste ich noch nicht.
Die nächste Herausforderung war der enge Zugverband durch die Kurzkuppelung der Waggons. Da ich aber vor einer Weile im Netz die Lösung mit einem sehr begehrten Sonderstein gesehen habe (Franky lenkt genauso auch seinen TGV), sollte dieses Problem lösbar sein. Das Zauberwort heißt "Federelement"! Damit wird es möglich, den Drehpunkt des einen Waggons flexibel zu gestalten und in Kurven zieht sich der Zug dann auseinander. Auf den Graden zieht sich die Feder dann wieder zusammen. Nach ca. 1,5 Stunden des Ausprobierens war es dann geschafft, die Talgo Waggons laufen problemlos auf den engen LEGO® Eisenbahnschienen. Die 5 Waggons sind jeweils 26 Noppen lang, der erste und letzte Waggon hat zusätzlich ein feste Achse. Theoretisch könnte man noch weitere Waggons dazwischenhängen, aber dann muss B-O-A erst wieder mit den passenden Teilen aushelfen. Wollte man die Waggons maßstäblich korrekt in 1:40 bauen, müßten sie ca. 40 Noppen lang sein. Dann wird es aber schwierig, die feste Achse unter den Wagen durch die Kurven zu bringen. Wahrscheinlich müssten sie dann auch noch gelenkt eingebaut werden. James Mathis hat mich dann noch darauf hingewiesen, dass die echten Talgo Waggons auch noch mit der Neigetechnik ausgestattet sind ... Es gibt also noch viel Entwicklungsbedarf. Die E-Lok (BR 101) Das Modell der E-Lok der Baureihe 101 ist meine erste elektrische Lokomotive. Ausgangspunkt war die markante Form des Übergangs zwischen Seitenwand und Dach bzw. Frontpartie. Erster Schritt der Umsetzung war der Einbau einer 22° Dachecke in den oberen Ecken. Alles weitere hat sich dann nach und nach ergeben. Die Seitenteile sind komplett in der sogenannten SNOT (Studs Not On Top) Technik gebaut, außerdem ist zweimal ein Versatz um eine 1/2 Stud eingebaut. zum Glück bietet S@H rote 2x2 Fliesen an. Durch die doch recht dicken Seitenwände ist der innere Kern der Lok nur 4 Noppen breit.
Da es der Deutschen Bahn AG seit ihrer Privatisierung nicht mehr so gut geht, ist sie auf Einnahmen aus Werbung angewiesen. Da trifft es sich gut, dass moderne Loks nicht mehr so viel Lüftungsschlitze brauchen und die glatten Seitenwände eine gute rollende Litfasssäule abgeben. Als Exil-Schwabe bin ich natürlich von dem "Nett hier." - Spruch ziemlich begeistert und dank weiß-kopierender Unterstützung war es kein Problem eben diesen Aufkleber auch für die LEGO® BR 101 herzustellen.
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