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| Stuttgarter Fernsehturm | |||||||||||||||||||||||||||
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Der
erste seiner Art
(sowohl im Original als auch im Modell)
Für das Fundament des Tums wurde eine Grube von 30 m Duchmesser und einer Tiefe von 8 m ausgehoben. In diesem Loch kam ein 3,5 m breiter Fundamentring mit 27 m Außendurchmesser, der wiederrum von einer gleichgroßen Spannbetonplatte zusammengehalten wird. Diese Stahlbetonplatte mit verstärktem Fundamentring und die in der Mitte befindliche Fundamentplatte bilden den untersten Teil des Turmes. Dieser Teil hat das ganze Gewicht ders Turmes zu tragen und an den Erdboden abzugeben. Um zu verhindern, dass der Turm mit seinen 3000 t Gewicht den Fundamentring nach außen drückt, hat die Spanbetonplatte wie der Name schon sagt eine "Vorspannung", d.h. sie enthält starke Stahldrähte von 8 mm Durchmesser, die wie Speichen eines Fahrrades den Ring durchziehen und den Fundamentring fest zusammenhalten. [aus: Fernsehturm-Führer. Fernsehturm-Betriebs-GmbH, Stuttgart 1991] Das LEGO Modell Ein Arbeitskollege meinte vor ein paar Monaten beim Anblick der Venedig-Bilder: "Bau doch mal den Stuttgarter Fernsehturm." Seit dem hat mich diese Idee und Herausforderung nicht mehr locker gelassen. Über die Hompage vom Fernsehturm Stuttgart bin ich an wesentliche Eckdaten gekommen und ich habe verschiedene Massstäbe umgerechnet:
Realisierbar wäre wohl ein Massstab von ca. 1:80 (Die LEGO Figuren entsprechen ungefähr einem Massstab von 1:40). Im Gegensatz zum richtigen Fernsehturm habe ich nicht mit dem Fundament und dem Mast angefangen, sondern mit dem Korb. Eine runde Form ist schon nicht einfach zu bauen, aber die unteren drei Etagen sind auch noch konisch. D.h. hier musste ich mir was einfallen lassen. Schaniersteine in allen Varianten kamen zum Einsatz und wirklich stabil ist die äußere Hülle des Korbs nicht unbedingt.
Als nächstes habe ich die "Innereien", sprich das Café und Restaurant, den Technikraum in der unstersten Etage und die beiden Aussichtsplattformen gebaut und fest mit der Hülle verbunden.
Die Antenne war vergleichsweise einfach. Beim unteren breiteren Teil habe ich mich an der Bauweise orientiert, die auch schon beim Gittermastkran zum Einsatz gekommen ist. Schwieriger war es eher, die obere Antennenspitze sicher und absolut mittig auf den unteren Teil zu setzen. Aber auch das habe ich irgendwie geschafft.
Richtig spannend wurde es eigentlich erst beim Mast. Würde ein 170 cm langer Mast überhaupt den Korb und die Antenne halten können? Und wie kriegt man die konische Form hin? Oben sollte der Mast ca. 6 cm im Durchmesser sein, unten aber 13 cm. Ich habe mich für einen achteckigen Mast entschieden, der zum Schluss mit zahllosen grauen Platten verkleidet wurde. Im Innern befindet sich ein Kern mit 4x4 Noppen und einem 2x2 breiten Schacht in der Mitte. Dieser gelbe Kern wird durch längs angebrachte Lochbalken gehalten und wird dadurch enorm stabil. Jede 5. Lage besteht aus Techniksteinen mit schwarzen Pins.
Um den Kern habe ich acht hellgraue Doppelstangen aus 16er-Lochbalken befestigt. Diese stablilisieren den Mast und auf ihnen werden später die Verkleidungsplatten angebracht. Schwierig war es hier, eine gleichmäßige Verjüngung hinzubekommen. Und je enger es oben wird, desto schwieriger wird es mit der Befestigung der hellgrauen Doppelstangen.
Um die ganzen Lücken zu schließen, muss ich jetzt "nurnoch" mehrere hundert "Doorrail-Plättchen" in die Verkleidung einbauen. Vorteil dieser 2- oder 8-langen Platten ist ihre Breite. Sie sind nämlich 1,5 Noppen breit und eignen sich somit hervorragend zum bauen von runden oder konischen Formen.
Hier noch ein paar andere Bilder vom Modell und vom Original in Stuttgart.
Daten und Fakten
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